„Echtholzstandby“ ist das zweite Album von Schreng Schreng & La La, dem Duo von Lasse an der Gitarre und Jörkk am Gesang. Und damit möchten wir alle gerne in das entlassen, was die Entdeckung von Bands ermöglicht. Musik hören. Und nach dem ersten Hören, dieser so unwiederbringlichen und unersetzlichen Premiere, die man genießen und feiern darf, gleich nochmal hören, prüfen, ob es so bleibt wie beim ersten Mal oder was sich eben verändert, entwickelt, dann, beim dritten Hören, ganz langsam in die Details reinfinden, vielleicht mal das Booklet zur Hand nehmen, das nebenbei auch noch so ausnehmend schön gestaltet ist von Jules Wenzel wie übrigens der ganze Tonträger so ungemein stilsicher daherkommt, und dann mal was ganz Verrücktes tun: Das Ding lesen. Jeden einzelnen Text zu jedem einzelnen dieser zwölf ehrlichen, tiefen, heiteren, ernsten, wundervollen Stücke. Jede Linernote, die Lasse und Jörkk uns mitgeben, um uns ein kleines bisschen an dem teilhaben zu lassen, was sie so umtreibt, wenn sie zusammen Musik schreiben und spielen. Sich Zeit nehmen. „Und ich weiß auch, dass niemand, wirklich niemand, ein weiteres Duo alternder Punkrocker braucht …“ Der schönste Irrtum, dem Jörkk Mechenbier jemals aufgesessen ist. Genau das brauchen wir alle: den Esel und seinen Anwalt. 11 Songs, davon sind drei schön ausgewählte Coversongs von Cüntsler, Eric’s Trip und Jimi Berlin, im toll gestalteten Digipack mit Textheft. (Quelle: rookierecords.de)